
Ein verletztes, krankes oder verwaistes Tier benötigt selbstverständlich sofort Hilfe und muss umgehend zum nächsten Tierarzt gebracht werden (organisieren Sie sich hierfür Handschuhe, ein Handtuch und einen Karton).
Doch Vorsicht: Nicht jedes Tier in der freien Natur benötigt unsere Unterstützung. Sinnvoll ist es, das Tier erst einmal zu beobachten, bevor zu schnell eingeschritten und das Tier aus seinem Lebensraum und seinem Familienverband gerissen wird. Eventuell befinden sich die Elterntiere in der Nähe, sind auf Nahrungssuche und werden so lange nicht zu ihren Jungtieren kommen, wie Menschen in der Nähe sind.
Beinahe für jede Tierart gibt es Notvereine, so auch für die unterschiedlichen Wildtierarten.
Eine Übersicht gibt es beispielsweise unter diesem Link. Dort finden Sie Fachleute, die sich mit der Tierart besonders gut auskennen und Ihnen sagen können, was zu tun ist.
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir in unserem Tierschutzhof keine Wildtiere aufnehmen können noch dürfen.
Eine sehr hilfreiche Unterstützung bietet die Wildtier-SOS-App. Sie ist eine App der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover, gefördert durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU).
Egal ob Sie einen Wildtierunfall hatten oder einfach nur ein Vögelchen gefunden haben - die App leitet Sie Schritt für Schritt an, was zu tun ist!
Tolle Tutorials zeigen, wie man zB einen Igel "ausrollt" oder die erste Hilfe bei aufgefundenen noch nackten Jungvögeln.

